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Datum: 08.09.2010 URL: http://freie-lernorte.de/verein/aktivitaeten/2kongress.php |
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"Schule als kreatives Feld" - 2. Kongress des Netzwerks Freie Lernorte„Schule als kreatives Feld“ – so lautete das Motto unter dem der 2. Kongress des Netzwerkes Freie Lernorte stand. Dieser wurde im November 2009 gemeinsam mit den vier Kreisverbänden des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes aus Haßfurt, Eltmann, Hofheim und Ebern anlässlich des 9. Haßberge-Lehrertages ausgerichtet.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Vortrag von Prof. Dr. Olaf-Axel Burow von der Universität Kassel.
Unterschiedliche Fähigkeiten wertschätzen! Meist wird die Bedeutung des IQ über- und die Bedeutung des Übens unterschätzt. Er fordert deshalb klare Lern- bzw. Förderorientierung durch Wertschätzung aller Begabungen nach dem Motto: „No child left behind!“. Das „Sitzenbleiben“ kostet Untersuchungen zu Folge über eine Milliarde Euro pro Jahr und ist weitgehend unwirksam. Lernen anders denken Nach dem Besuch der umfangreichen Verlagsausstellung konnten die Teilnehmer des Lehrertages unter einem knappen
Dutzend Workshops wählen. Beatrix Schröder, Lernberaterin bei der Landesschulbehörde Osnabrück stellte die Lernspirale und andere Lernmethoden vor. Unter dem Titel „Lernen anders denken“ stellten Wilhelm Steinkamp und Daniela Bickler die Tätigkeit des Netzwerks Freie Lernorte vor und berieten die Lehrkräfte bei ihren Vorhaben. Das Netzwerk hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schulen bei der Einrichtung und Umgestaltung von Lernräumen zu unterstützen. Dabei beziehen sich „Freie Lernorte“ im weiteren Sinn auch auf neue Denkweisen und offene Lernumgebungen. Das „Leseprofitraining“ ist ein neues Leselernkonzept, das derzeit an der Universität Erlangen-Nürnberg entwickelt wird. Meike Munster-Kiefer arbeitet daran maßgeblich mit und stellte das Material selbst vor. Mit dem konzeptorientierten Mathematikunterricht konnten sich die Teilnehmer bei Lehrer Toni Binder befassen und wie man schwierige Gespräche konstruktiv führt, zeigte Schulpsychologin Viktoria Löser. Wie wichtig Medienerziehung ist, und wie sie gelingen kann, zeigte Lehrer Tobias Lamm. Spiele nicht nur für die Ganztagsschule stellte Michael Keim von MainSpielMobil vor. Die AID-Ernährungspyramide als Erfolgsmodell für den Alltag stelle Dr. Ulrike Eigner vor und drucken wie die Aborigines konnten die Teilnehmer des Dot-Painting-Kurses erlernen.
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